Welche Arten des Hostings gibt es?

Wer sich überlegt, eigene Seiten ins Internet zu stellen, der benötigt in der Regel einen Hoster, der diese Aufgabe für einen übernimmt.

Um nicht zu viel für sein Webhosting zu bezahlen, sollte man sich zuerst überlegen, was man eigentlich benötigt. Dazu ist es natürlich wichtig, überhaupt zu wissen, welche Arten des Hostings es gibt, was diese leisten und kosten.

Darum will ich hier einmal kurz eine grobe Einteilung verschiedener Hosting-Arten vornehmen:

1. Der reine E-Mail Tarif

Nicht unerwähnt lassen will ich gleich zu Anfang den reinen E-Mail Tarif, bei dem es nur eine Domain und ein E-Mail Postfach gibt. Unter dieser Domain könnt ihr dann keine eigenen Inhalte ins Netz stellen, seid aber bereits unter eurer eigenen Adresse erreichbar (zum Beispiel: nutzer@meineDomain.de).

Verschiedene E-Mail Tarife gibt es bereits deutlich unter 1,- EUR pro Monat (z.B. bei domainfactory).

2. Webhosting und Webspace

Bei einem Webhosting Tarif teilt ihr euch in der Regel mit vielen anderen Leuten einen Server. Je besser (und somit auch teurer) das gewählte Paket ist, um so weniger Leute sind mit dir zusammen auf dem Server. So teilst du dir zum Beispiel bei all-inkl.com  im günstigesten Webhosting Tarif „Privat“ mit 99 anderen Leuten einen Server. Im besseren Tarif „PrivatPlus“ sind es nur noch 50 Leute und im Top-Tarif „Business“ sind es gerade einmal 30 Kunden.

Wichtig ist jedoch zu bedenken, dass ein Server mit 30 stark ausgelasteten Internetpräsenzen trotzdem langsamer sein kann, als ein Server, auf dem 100 private Homepages mit nur wenigen Zugriffen pro Woche liegen. Von daher sagt die Kundenzahl pro Server höchstens tendenziell etwas aus.

3. Virtual Server / Rootserver

Ein Virtual Server (häufig auch einfach Rootserver) ist ein Server, der mit vielen anderen auf einem Rechner läuft. Hier hast du zwar Root-Zugriff und kannst somit eigene Programme und Anwendungen installieren und bist für deinen Server selbst verantwortlich, teilst dir aber die Hardware mit vielen anderen Virtual Servern.

Auf einem Virtual Server kann man schon viele Dinge, wie zum Beispiel ein Forum, eine Business-Lösung, etc. einrichten. Häufig reicht ein Virtual Server auch für kleine und mittlere Geschäftslösungen aus. Erst wenn die Serverlast aufgrund steigender Besucherzahlen und vermehrter Anzahl an laufenden Applikationen nicht mehr ausreicht, sollte man auf einen Dedicated Server oder Managed Server wechseln.

Wichtig ist es zu wissen, dass du bei einem Virtual Server auf dich alleine gestellt bist. Du musst die Software, etc. alles selbst installieren, Updates einspielen und warten. Kannst du das nicht, lies bei Punkt 5 „Managed Server“ weiter.

Günstige V-Server gibt es zum Beispiel bei Alfahosting: Preiswerte und innovative Serverlösungen von Alfahosting.

4. Dedicated Server

Ein Dedicated Server ist ein so genannter Hauptserver, den man für sich alleine hat und für viele Dinge nutzen kann. Zum Beispiel einfach für einen Internetauftritt, ein Forum, aber auch als Datenbank, als Gameserver oder als kompletter Business-Server mit Shop, Online-Chat, Anbindung an verschiedene Zahlungsabwicklungen, etc. Im Grunde lässt sich also auf einen Rootserver so ziemlich alles einrichten, was es gibt. Lediglich die rechtlichen Aspekte (zum Beispiel Auflagen bei „über 18“ Inhalten) und die Auflagen des Anbieters (zum Beispiel Weitervermietung) müssen eingehalten werden.

Bei einem Dedicated Server hast du die Hardware ganz für dich alleine (bis runter zum BIOS), was viele Freiheiten bedeutet, aber auch viel Verantwortung.

Dedicated Server bekommt man in der Regel mit einer Linux Distribution als Betriebssystem. Häufig kann man gegen kleinen Aufpreis auch ein Windows Betriebssystem bekommen.

Nachteil für viele Leute ist, dass man sein System komplett alleine konfigurieren und managen muss. Wer sich nicht auskennt, kann mit einem Dedicated Server also relativ wenig anfangen.

Ich rate dir auch (zumindest für wichtige oder berufliche Anwendungen) davon ab, einen Dedicated Server von einem Bekannten aufsetzen zu lassen. Das mag zwar alles gut funktionieren, aber wenn du keine Ahnung hast und es Probleme gibt, etwas nicht funktioniert oder gar ein Hackerangriff läuft, bist du immer auf deinen Bekannten angewiesen.

Günstige Dedicated Server findest du zum Beispiel auch bei Strato ( STRATO Windows Root Server ). Zur Zeit zum Beispiel ab 54,- EUR monatlich ( AMD Opteron
1381, 4×2,5 GHz, 4 GB RAM, 2×500 GB).

5. Managed Server

Managed Server sind im Grunde nichts anderes als Dedicated Server, bei denen die gesamte Einrichtung, der Betrieb und die Wartung im Preis inbegriffen ist. Es handelt sich also um die Königsklasse des Webhostings, bei der du volle Leistung erhältst, dich aber um nichts kümmern musst. Die meisten Anbieter stellen gleich diverse „Ein-Knopf-Installtionen“ zur Verfügung (zum Beispiel für WordPress) und kümmern sich um deine Backups.

Entsprechend musst du natürlich auch mehr für die Leistung zahlen, was sich meines Erachtens aber wirklich lohnt. Du hast den Kopf frei für deine Arbeit und musst nicht regelmäßig nach deinem Server schauen, ob alles in Ordnung ist und er auf dem neuesten Stand ist.

Wirklich günstige Tarife für Managed Server gibt es übrigens bei Strato (Managed Server – hier klicken ), zur Zeit zum Beispiel ab 29,- EUR monatlich. Weitere Rabatte bei 3-Jahresvertrag sind möglich. Wenn es etwas mehr Leistung und Freiheit sein soll, kann ich auch all-inkl.com empfehlen.

 

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